Indien – 6 Wochen eine andere Welt

Es geht ENDLICH wieder in den Urlaub!! Und wer jetzt denkt: Was schon wieder? Der hat geirrt! Es ist wirklich so, dass mein letzter richtiger Urlaub anderthalb Jahre her ist 😀 Das andere waren Auslandssemester, Auslandspraktikum und diverse kurze Wochenendausflüge innerhalb Deutschlands 😉 (Ok, das war auch alles urlaubsähnlich) Aber ich freue mich riesig, wieder zu reisen!

Und zwar geht es für meinen Freund und mich für 6 Wochen nach Indien und ich glaube, das wird ne richtig spannende schöne Zeit. Ich bin jedenfalls schon voll aufgeregt. Er noch nicht, er ist gechillt, weil er weiß ja auch nicht, was ich tolles geplant habe.. 😀 Eigentlich habe ich nur zwei Sachen geplant, aber das wird schön. Den Rest entscheiden wir wie immer vor Ort spontan. So mehr oder weniger habe ich aber ein paar Sachen im Kopf, wohin ich gerne reisen würde, weil in Indien gibt’s ja so mega viel zu sehen.

Reiseroute

Ok, also hier kommt der super detaillierte Plan, der bereits existiert:

  • Flug nach Delhi und dann direkt weiter nach Dharamsala (Exil des Dalai Lama ganz im Norden von Indien)
  • Meet and Greet mit dem Dalai Lama in McLeod (naja, also er ist laut Reiseplan vor Ort und ich hoffe, wir können einen Blick erhaschen). Im Ort bleiben wir 3 Nächte.
  • Nun kommt meine geplante Überraschung.
  • Danach spontan wo anders hinreisen. Zur Auswahl stehen: Amritsar, Manali, Rishikesh, Varanasi, Bodhgaya, Jaipur und eigentlich noch viele andere.
  • Nun kommt die zweite geplante Überraschung.
  • Dann wieder wo anders hinreisen.
  • Letzte Woche in Goa. Für den krönenden Abschluss der Reise haben wir uns gedacht, gönnen wir uns noch eine ganze Woche Strand nach dem ganzen Indien Stress! Von dort zurück nach Delhi und Frankfurt.

Wir möchten auf jeden Fall einige spirituelle Städte sehen, viel Yoga und Meditationen machen, viel Indisch essen gehen und uns sonst einfach vom Flow treiben lassen. Achja und nicht zu vergessen das übergeile frische Obst! Ich kann die reifen Mangos und Papayas schon richtig schmecken..omnomnom

Das Geheimnis wird gelüftet

Die Planung lag dieses Mal voll in meinen Händen. Da habe ich mir natürlich nur das beste überlegt. In dem Video berichte ich euch, was die erste Überraschung ist, die ich geplant habe. Und wie Michi es verkraftet 😀

Ok, nun weiß mein Freund auch Bescheid 😀 Ich erkläre euch mal kurz, was wir da machen und wie das alles abläuft.

Vipassana Meditation ist eine der ältesten Meditationsformen Indiens und bedeutet, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Sie ist grundsätzlich nach den Lehren Buddhas aufgebaut und verhilft zur inneren Einsicht. Es ist der Weg der Selbstveränderung durch Selbstbeobachtung. Der Vipassana Meditationskurs nach S. N. Goenka (es gibt viele verschiedene Vipassana-Zentren und Lehrer) dauert 10 Tage. Als Teilnehmer verbringt man diese Zeit nur auf dem Gelände und meditiert eigentlich rund um die Uhr in Gruppenmeditation oder alleine auf dem Zimmer. Es gibt viele Regeln, an die man sich halten muss. Die krasseste ist, dass man die ganzen 10 Tage in Schweigen verbringen muss. Auch alle Dinge, mit denen man sich ablenken kann, zählen dazu. Das heißt nicht nur nicht reden, sondern auch nicht lesen, keine Musik hören, kein Sport treiben etc… Man soll sich wirklich auf sich und seine Meditation konzentrieren.

Es wird mit Sicherheit meeega schwierig, aber ich hab so Bock drauf! Es soll das Leben um so viel bereichern. Laut Erfahrungsberichten sind es die besten investierten 10 Tage überhaupt! Unter dhamma.org erfahrt ihr mehr, wenn es euch interessiert.

Was soll ich einpacken?

Irgendwie hab ich fast nur lange Sachen eingepackt 😦 Aber nach meinem letzten Indien-Aufenthalt kann ich bestätigen, dass es schon angebracht ist, längere Sachen zu tragen und nicht in Hot Pants und Top rumzulaufen. Es ist sonst nämlich schon ein komisches Gefühl, die einzige Frau zu sein, die so knapp bekleidet rumläuft. Man sollte sich in einem gewissen Maß schon an die Kultur anpassen und sie vor allem respektieren. Außerdem wird’s im Norden nachts auch etwas kälter und wenn wir in den Bergen wandern wollen, kann es in diesen Höhen auch ziemlich kalt werden. Mal schauen. Trotzdem kommen noch Strandklamotten mit in den Rucksack. Das touristische Goa ist da schon etwas offener eingestellt und kennt die halbnackten Touris schon länger.

Außer Klamotten und Körperpflegezeug nehme ich noch diese Dinge mit:

  • Yoga Travel-Matte
  • meine neue coole Kamera 🙂
  • Laptop (um euch auf dem Laufenden zu halten)
  • ein Buch
  • Wanderschuhe

Ich glaube das wars. Ich versuche einfach so wenig Sachen, wie möglich mitzunehmen. Mein 38l Backpack ist ja nun auch nicht riesengroß…

Die letzten Vorbereitungen treffen

Für die Zeit, in der wir weg sind, haben wir unsere Wohnung untervermietet. Das war mal ne super Idee von mir 😀 Passt von der Zeit auch perfekt. Wir verschwenden somit nicht sinnlos das Geld für die Miete, die Pflanzen werden gegossen und gleichzeitig können Leute in unserer Wohnung wohnen, die sie grade dringend brauchen, win-win!

Visa sind da, Geld ist auf dem DKB-Konto und voll ausgestattet sind wir eigentlich auch. Nun muss ich nur noch morgen vor dem Flug restliche Sachen erledigen und besorgen und vor allem meine fertige Bachelor-Arbeit beim Prüfungsamt abgeben und mich für den Master zurückmelden. Dann ist wirklich alles erledigt und ich kann ruhigen Gewissens alle Verpflichtungen ablegen 🙂

Beim nächsten Mal dann aus Indien!

♥ om sweet om ♥

3 Gedanken zu “Indien – 6 Wochen eine andere Welt

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