Die Seele darf ruhig baumeln

Ach das ist so herrlich… Mein Leben fühlt sich einfach immer wie Urlaub an. Zugegeben,  ich hatte dieses Semester aber auch wirklich nicht viele Verpflichtungen und konnte mich echt die meiste Zeit um mich kümmern, entspannen und nur das tun, was mir guttut.

Grade heute komme ich nach ein paar super schönen Tagen wieder zurück nach Frankfurt und bin dankbar für mein Leben, was ich führe. Dankbar bin ich auch für die tollen Menschen, das leckere Essen und die schöne Natur, die ich mal wieder erleben durfte. In der vergangenen Woche war ich nämlich mit meinem Freund Familie und Freunde im Norden von Deutschland besuchen. Ich versuche sowieso schon alles zu genießen, aber in solchen Momenten dann besonders. Einfach entspannen und nichts tun und sich dabei gut fühlen. Ohne Stress, ohne nervende Gedanken. Ganz ohne Druck irgendwas machen zu müssen oder die freie Zeit effektiv nutzen zu müssen. Nein, einfach nur alles auf sich zukommen lassen und mit dem Flow gehen. Nur das tun, auf was man grade Lust hat, ganz ohne Zwang. Es war zudem super toll, mal wieder raus in die Natur zu kommen und nicht nur graue Betonmassen anzustarren. Wald, See, Strand und Meer…was will man mehr? Da geht einem doch das Herz auf.

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Königliches Essen in Gesellschaft

Zum Seele-baumeln-lassen gehört bei mir auch das Essen dazu. Da ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftige und versuche meine Ernährung zu optimieren, lasse ich besonders in solchen Zeiten mal alle Fünfe grade sein und esse auch das, worauf ich Lust habe und so viel ich will. (Aber alles im Rahmen meiner grundsätzlichen Prinzipien, zb veganes Essen). Und dann hau ich rein 😀 Ich kann mich nicht erinnern, in der letzten Woche auch nur ein einziges Mal hungrig gewesen zu sein. Ich habe einfach viel zu viel gegessen. Aber das ist ok, es waren immerhin gute Zutaten 😉 Essen hat halt auch eine sehr starke gesellschaftliche Komponente. Zu einer netten Unterhaltung gehört einfach richtig gutes Essen dazu. Gutes Essen gibt dem Zusammensein nochmal einen höheren Sinn und rundet den Abend perfekt ab. Darum war es auch sehr schön, deluxes Essen serviert zu bekommen, Freunde zu verköstigen oder mit ihnen neue Rezepte auszuprobieren. Und dann heißt es: einfach nur schlemmen!

Keinen Druck durch feste Pläne und Vorstellungen erzeugen!

Ich bin ein Fan von Spontanität und das zu machen, wonach man sich grade fühlt. Klar, gewisse Strukturen und grobe Pläne sind manchmal sinnvoll, aber lassen je nach dem wenig Spielraum. Pläne sind starr, unflexibel und erzeugen Erwartungen. Es muss natürlich nicht immer nach Plan laufen. Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen, während der Zeit etwas Yoga zu machen und zu meditieren. Das hat nicht mal halb so gut geklappt wie erhofft, aber das war auch ok. Denn dafür ist meine Energie in andere kreative und entspannende Tätigkeiten geflossen. Auch diese Momente will ich genießen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Außerdem weiß ich auch, dass meine Tagesroutine ab morgen wieder geschmeidig läuft. Da bin ich dann wieder konsequent. Und das sollte ich auch, denn ich merke bereits, wie schnell ich durch solche kleinen Ausnahmen in alte Gewohnheitsmuster zurück falle und z.B. das Meditieren nicht so ernst nehme oder sinnlos Essen reinschaufel. Also, wie gesagt, es ist total in Ordnung mal „rückfällig“ werden und zu genießen! Ich finde, das brauchen der Körper und die Seele. Aber mit dem Wissen, dass das nur eine Ausnahme ist und es danach wieder geregelt weiter geht.

Übrigens freue ich mich tatsächlich auf das kommende erste Mastersemester. Der Stundenplan wird ziemlich voll, ich muss mal wieder hart auswendig lernen und ein Praktikum will ich nebenbei auch machen. Aber ich denke, das wird mal eine schöne Abwechslung zu meinem derzeitigen Holiday-Life und vor allem eine Herausforderung an meine Routinen, die noch nicht allzu fest im Alltag integriert sind. Aber ich bin guter Dinge!

Es war eine Woche voller Lachen, tieferen Gesprächen, gegenseitiger Inspirationen und lieben Menschen. Ganz nach meinem Geschmack! Ich kann mir nur wünschen, dass ihr auch eure Urlaube und freie Zeit so sehr genießt, dass ihr wirklich nur im Moment lebt und diesen auskostet. Ohne Stress und Druck etwas sehen zu müssen oder machen zu müssen. Dieser Stress existiert doch im Arbeitsleben doch schon oft genug.

♥ om sweet om♥

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