rohköstliche Wildkräuter-Power-Suppe

Über das schlechtgemachte „Unkraut“, welches eigentlich ein „Wunderkraut“ ist, habe ich bereits geschrieben. Jetzt erfahrt ihr, wie man dieses Wunderzeug als leckere Suppe zubereiten kann.
Meistens mache ich mir aus den Wildkräutern ja einen Smoothie, den man auch ganz locker in nem Shaker unterwegs mitnehmen kann. Die Herstellung der Suppe funktioniert auf die gleiche Art und Weise. Diese leckere Suppe überzeugt, besonderes mit den Toppings, auch Nicht-Veganer! Es existieren ja so viele Vorurteile gegenüber veganen Gerichten. Ich finde, sie sind meist viel kreativer und liebevoller zubereitet und schmecken extrem gut!

Hier das omnom-Rezept für zwei Portionen.

Zutaten:

  • 1 große handvoll Kräutern (Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn, etc.)
  • 1 reife Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 großen Zitrone
  • 3 Datteln (kernlos)
  • ca. 1/2 TL Salz (oder nach Geschmack)
  • ca. 1,5 Tasse Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und so zu einer cremigen Konsistenz mixen. Mehr Wasser hinzugeben, wenn es flüssiger werden soll. Ich liebe unseren Vitamix dafür, dass er so sahnige Konsistenzen hinbekommt. Durch seine hohe Umdrehungszahl und durch die Form der Messerklingen macht er die Suppe warm (bis heiß), super cremig und irgendwie fluffig 😀 Als Rohkostgericht zählt das ganze dann noch, wenn die Suppe nicht wärmer als 42°C erhitzt wird. Für alle strengen Rohköstler heißt das also: Thermometer parat haben 😀

Als Kräuter nutze ich das, was grade da ist. Meistens sind es Löwenzahn und Brennnessel. Richtig lecker finde ich es aber mit Bärlauch (den gibt’s leider nur im Frühjahr). Im Grunde könnt ihr alles dazu geben, was ihr grade da habt und so eine Suppe gerne als Restverwertung benutzen. Also ich mache ab und zu auch Reste von Brokkoli oder Zucchini mit rein. Noch einen Tipp: Falls noch Basilikum oder andere Kräuter grade zu Hause rumstehen, macht sie auch in den Mixer! Das gibt nochmal einen geschmacklichen Feinschliff 😉

So, das war aber „nur“ die Suppe. Fast genauso wichtig finde ich ja das Topping! Eine selbstgemachte Cashewsahnessoße passt extrem gut zu einer Wildkräutersuppe. Das nimmt den Wildkräutern den teilweisen bitteren Geschmack und schmeckt lecker cremig. Das kurze Rezept kommt jetzt gleich im Anschluss. Außerdem eigenen sich noch besonders folgende Zutaten als Topping, damit man auch etwas zum Beißen hat:

  • Kürbiskerne
  • Pinienkerne
  • Sprossen, Kresse
  • Tomaten, eingeweichte getrocknete Tomaten
  • Pfeffer

Zutaten für Cashewsahnesoße:

  • 80 g Cashewnüsse (vorher mind. 2h im Wasser einweichen)
  • 1 Dattel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Prise oder mehr Salz
  • Wasser

Alles in einem Blender vermixen. Vorerst nur ein wenig Wasser dazugeben und nach dem Mixen entscheiden, ob die Konsistenz die gewünschte ist. Sonst noch ein bisschen mehr Wasser dazugeben. Das ursprüngliche Rezept für eine Cashewsahnesoße besteht nur aus Cashews und Wasser, was ich allerdings ein bisschen langweilig finde.

Nun noch die Toppings ganz dekorativ auf der Suppe verteilen und nun kann das Schlemmem beginnen 🙂 Viel Freude!

♥ om sweet om ♥

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