Meditation – Einfach nur SEIN

Reine Meditation ist DIE Königsdisziplin. Es ist das Hingeben, das Versinken. Alles, was wir unter Meditation verstehen, ist eigentlich nur die Übung. Es ist der Weg dahin. Man übt sich in Achtsamkeit. Und da ich keine anderen Erfahrungen habe, als das Meditieren zu üben, kann ich auch nur darüber sprechen. Aber das ist, finde ich, schon eine sehr angenehme und schöne Erfahrung. Die Meditationspraxis entfaltet nämlich Energie und sorgt für inneren Frieden, Kreativität und Lebensfreude. Regelmäßiges Meditieren verhilft zur Ruhe und bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht. Das letzte Ziel ist die Einheit und wahre Erkennen des eigenen Selbst.

Meditation ist der Vorgang, dass jemand durch Anwendung bestimmter Techniken (der Körperhaltung, Atmung, Konzentration, durch das Wiederholen bestimmter sprachlicher Formeln usw.) einen bestimmten Zustand des Bewusstseins herbeiführt, in dem er Wahrheiten erkennt und seine Konzentration völlig in einem Punkt gesammelt ist.

Ich habe meine Meditationspraxis ganz gut in meinen Alltag integriert. Fast jeden Morgen setze ich mich hin und meditiere ca 30-40 Minuten. Ausnahmen gibt es immer mal, wenn ich zum Beispiel nicht zu Hause bin. Der nächste Schritt ist also, auch auf Reisen das Meditieren konsequent jeden Tag durchzuführen. Sonst rutsche ich ganz schnell in die Schludrigkeit hinein, ich kenn mich ja.
Meistens meditiere ich auf den Atem. Das heißt, ich achte einfach nur auf ihn und nehme ihn wahr. Ich spüre, wie er in die Nase eintritt, dann nach unten wandert und sich dabei der Brustraum oder der Bauch hebt. Ich finde es immer noch sehr schwer, mich wirklich nur auf den Atem zu konzentrieren. Ständig kommen Gedanken. Aber das ist auch ok. Leichter wird es noch, wenn ich ein Mantra benutze. Ein Mantra ist ein heiliger Spruch oder auch nur eine Silbe, welche/r oft wiederholt wird. Um mich zurück zum Atem zu holen, sage ich mir ganz einfach: „STOP! Einatmen, ausatmen“. Oft benutze ich auch das kurze, aber mächtige Mantra „Ich bin“. Oder ich verwende ein Mantra über die Liebe. Das ist auch schön.

I20160311_124429n letzter Zeit lasse ich mich ziemlich leiten, von dem was ich grade will. Manchmal spüre ich einfach nur in mich hinein und versuche Energien wahrzunehmen. Manchmal versuche ich Energien zu lenken. An anderen Tagen wiederum möchte ich vielleicht nur Gedanken oder Gefühle erforschen. Es gibt einfach so viel… Ich müsste mich mal für eine Sache entscheiden und die dann konsequent für einige Zeit durchführen. Dann kommen auch schneller Erfolge. Für mich ist es ja immer noch eine neue Welt mit super vielen interessanten Sachen. Da will ich am liebsten alles mögliche sofort ausprobieren.

 

Wie soll ich anfangen?

Am besten langsam 😉 Meditation ist am wirkungsvollsten, wenn man sie regelmäßig macht. Also fange am besten mit 5-10 min an. Diese kurze Zeit ist super, um zur Entspannung, geistiger Kraft und ins Gleichgewicht zu kommen. Es ist besser jeden Tag ein paar Minuten zu meditieren, als zwei mal die Woche für jeweils eine Stunde. Eine ganze Stunde am Stück mit gradem Rücken einfach nur dazusitzen ist als Anfänger eh so gut wie unmöglich. Also langsam von mal zu mal die Zeit steigern, bis 20-30 min meditieren kann…und länger 🙂

Meditation wird meist im Sitzen durchgeführt. Im Liegen ist die Gefahr zu groß, einzuschlafen. Im Sitzen gibt es auch verschiedene Möglichkeiten: der Schneidersitz, Lotussitz, Fersensitz, auf einem Stuhl etc. Das wichtigste ist jedoch, dass es bequem für dich ist und du so in dieser Stellung die ganzen Minuten durch hältst. Man kann hier gerne auch ein Meditationskissen benutzen. Ich habe auch eins, das macht das ganze viel angenehmer und leichter, weil man mit dem Becken etwas erhöht sitzt. Der Rücken sollte beim Meditieren immer grade und gestreckt sein und nicht an der Wand oder der Stuhllehne anlehnen.

Zu Beginn sollte man ein-, zweimal tief durchatmen, sich sammeln und zur Ruhe kommen. Das heißt, du solltest mit deinen Gedanken hier im Raum ankommen und versuchen, dich zu Einhundert Prozent auf deine Meditation zu konzentrieren. Nun versuche deinen Atem wahrzunehmen, wie er ganz einfach ein- und wieder ausströmt. Versuche ihn nicht zu lenken und zu beeinflussen, sondern ihn nur zu beobachten. In der Meditation bist du nur der Beobachter, nicht der Lenker. Außer wenn du manchmal  deine Aufmerksamkeit woanders hinlenkst, aber du lässt dich nicht von deinen Gedanken und Gefühlen lenken. Falls das aber passiert (und das wird es natürlich), werde dir erst bewusst, dass du grade mit deinen Gedanken irgendwo anders bist und dann kehre einfach wieder zurück zu deiner Atembeobachtung. Und es ist völlig in Ordnung und normal, dass die Gedanken wandern. Zwinge dich nicht dazu, gedankenlos zu sein. Das funktioniert nicht. Wenn die Gedanken kommen, dann nehme sie als solche wahr, lass sie dann weiterziehen und kehre zurück zum Atem. Mit der Zeit und Übung wirst du feststellen, dass sich die Abstände, in denen man nur beim Atem ist, vergrößern und die Gedankenfluten abnehmen. Das sind schöne Erfolge. Zum Ende der Meditation vertiefe deinen Atem, nehme den Raum und alles, was sich in dem Raum befindet, gedanklich wahr und kehre so wieder zurück. Versuche die Ruhe, die Kraft und die Energie der Meditation mit in den Tag zu nehmen.

Verschiedene Meditationstechniken

Chakrameditation: Für die sieben Chakren (= Energiezentren) unseres Körper gibt es Meditationsübungen, die helfen, das jeweilige Chakra zu stärken und zu öffnen.

Achtsamkeitsmeditation: Man beobachtet hierbei seinen Körper, seine Empfindungen, Gedanken und Gefühle ohne etwas zu beeinflussen und sich mit etwas zu identifizieren.

Mantrameditation:  Für Anfänger ist auch das Meditieren mit Mantras geeignet. Man hat etwas, worauf man sich konzentrieren kann. Außerdem ist es leicht erlernbar und sehr wirkungsvoll. Das kürzeste Mantra OM (oder AUM) ist das ursprüngliche Mantra und der Urklang des Universums

Buddhistische Meditation: Im Buddhismus sind Meditationen traditionell auf einen speziellen Inhalt ausgerichtet. Dies können (selbstlose) Liebe, Vergebung, Dankbarkeit, Freundlichkeit, etc sein.

 

Falls ihr mal Lust habt, das Meditieren auszuprobieren, könnt ihr auch immer bei Youtube reinschauen und euch eine geführte Meditation suchen. Alles mögliche kann man da finden 😉 Also schaut, was zu euch am besten passt und mit welcher Technik ihr euch wohlfühlt. Einfach mal probieren! Auf dieser Seite gibt’s auch schöne Anleitungen mit passenden Videos: yoga-vidya.de

Ich wünsche euch ein frohes und glückerfülltes SEIN!

♥ om sweet om ♥

 

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