Das ist doch nur Unkraut – WHAT?

Unkraut? Unglaublich! Kein Unkraut, sondern Wildkraut! Das sind doch essbare Nährstoffbomben. Auch wieder eine Entdeckung, die mein Leben bereichert hat. An Wildkräutern gibt es rein gar nichts auszusetzen. Dieses nährstoffreiche gesunde Grün kann ich jedem nur empfehlen. Zumal sie nicht gezüchtet werden müssen und draußen einfach kostenlos wachsen.

Ich bin leider noch keine Wildkräuter-Expertin, aber etwas kann ich euch sagen. (Die meisten) Wildkräuter:

  • sind reich an Vitaminen, Mineralien und Enzymen
  • können auch gut schmecken
  • helfen Wunden zu heilen, als Öl, Salbe oder Tinktur verarbeitet
  • kann man als Medizin verwenden ( = Heilkräuter)
  • kann man als Salat, im Smoothie, als Tee, als Pesto oder als Suppe genießen

Wildkräuter strotzen nur so vor Prana, also Lebensenergie. Die im Chlorophyll enthaltenden Biophotonen sind Lebenselixier für den Menschen, was bei Einnahme den Stoffwechsel belebt und das Immunsystem stärkt. Es ist, als esse man puren flüssigen Sonnenschein. Um die Biophotonen aber noch länger am Leben zu erhalten, sollten die Wildkräuter frisch gepflückt und bald verzehrt werden. Das ist übrigens nicht nur bei Wildkräutern so. Alle Nahrungsmittel verlieren bei langer Lagerung etwas Prana und müssen künstlich frisch gehalten werden. Das gute an den Wildkräutern ist, dass man selber dafür sorgen kann frische Produkte zu sich zu nehmen.

Meine Lieblingswildkräuter

Löwenzahn: ist eine regelrechte Bereicherung für die Küche und strotzt nur so vor Vitamin C. Vom Löwenzahn kann man die Blätter, die Blüten und die Wurzel verwenden. Je älter die Blätter, desto bitterer ist auch die Geschmacksnote. Man kann ihn als Gemüse (als Blattsalat), als Grundlage für Pesto, im Smoothie usw… verarbeiten. Der an Bitterstoffen reiche Löwenzahn ist seit langem ein anerkanntes Heilkraut und hilft u.a. gegen Leber- und Gallenbeschwerden. Seine spezielle Wirkung ist folgende: stoffwechselanregend, entwässernd, krampflösend, magensaftanregend und entzündungshemmend.

Brennnessel: Das, was uns damals in der Kindheit noch schmerzhaft wehgetan hat, ist heute gesund und kann man sehr einfach verzehren. Im verarbeiteten Zustand ist von dem Brennen nichts mehr übrig.  Auch die Brennnessel ist als Salat essbar oder trinkt man im Smoothie oder Tee. Vor allem in Form des Tees wird sie zur Verbesserung von Gicht und Rheumaerkrankungen, sowie Magen-Darm-Problemen verwendet. Die Brennnessel ist reich an Vitaminen, Eisen und auch Eiweiß.

Giersch: kann das ganze Jahr über gesammelt werden und findet man an vielen Stellen: Wiesen, Waldränder und Wegränder. Die jungen hellen Blätter schmecken besser als die älteren großen und können deshalb einfach roh in Salaten oder Suppen als Zusatz verwendet werden. Ich mache sie auch wie alles andere in einen Smoothie. Giersch enthält viele Vitamine, Proteine, Mineralstoffe und ätherische Öle.

Bärlauch: ist zugleich eine Heil- und eine Gewürzpflanze. Wer Bärlauch schon einmal probiert hat, weiß, dass es stark an Knoblauch erinnert. Pestos und Aufstriche aus Bärlauch schmecken wegen dieser tollen Geschmacksnote besonders lecker. Genauso sind die Suppen schön geschmacksintensiv. Und das gute am Bärlauch im Unterschied zum Knoblauch ist, dass es nicht zu intensiv ist und man keinen langen Nachgeschmack im Mund behält. In der Naturheilkunde wird es vor allem gegen Verdauungsbeschwerden oder Bluthochdruck verwendet. Leider ist Bärlauch nur von Ende März bis Ende Mai zu pflücken.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Ich liebe Wildkräuter, weil sie so herrlich einfach zu besorgen und zuzubereiten sind. Für einen schönen Spaziergang zum Park oder im Wald kann man sich ruhig mal Zeit nehmen. Draußen in der grünen Natur zu sein, ist für Körper und Geist sehr förderlich und entspannend. Und man bewegt sich mal wieder 😉 Aber ich weiß selber, dass es in der Stadt immer etwas schwieriger ist, solche Ecken zu finden. Zum Glück gibt es in meiner Nähe einen großen Park oder andere kleinere Grünflächen. Meine Wildkräuter würde ich auch nicht direkt an einer viel befahrenen Straße sammeln. Wer will schon Autoabgase mit essen? Ich denke aber, dass freiwachsende Wildkräuter immer noch gesünder sind als gezüchtetes, mit Pestiziden bespritztes Gemüse ist. Und wer Angst hat, dass vielleicht mal ein Hund an das Löwenzahn pinkeln könnte, der sollte wissen, dass eh vieles andere auf dem Acker mit Kuhscheiße gedüngt wird. Also keine Panik! Einfach ordentlich waschen 😉

Am liebsten mache ich aus den Kräutern einen Smoothie. Dazu nehme ich eine handvoll Wildkräuter und mixe sie  mit einer Banane oder einem Apfel. Da ich hier zu Hause noch so viele „Superfoods“ rumstehen habe, kommt oft noch ein Löffel Leinsamen, Flohsamenschalen, Spirulinapulver, Macapulver oder was anderes hinzu. Solche Wildkräuter machen auch gut satt, finde ich. Da sie wie gesagt so viele Mineralien und Vitamine enthalten, ist der Körper erst einmal für einige Zeit versorgt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Hier gibt’s noch viele und detaillierte Informationen über andere Wildkräuter! 😉  und hier über die Nährstoffe.

♥ om sweet om ♥

2 Gedanken zu “Das ist doch nur Unkraut – WHAT?

  1. sophielavea schreibt:

    Sehr schön geschrieben und informativ 🙂
    Ich antworte mittlerweile auf die Frage, was ich als Veganer so esse nur noch ganz ernst: „Ich grase“, dann gucke ich irritiert, wenn alle anfangen zu lachen.

    Liebe Grüße 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s